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Denuy gehört zum Landkreis Ribagorza, der das Pyrenäen-Gebiet zwischen Aragón und Cataluña bezeichnet. Die verschiedenen hier aufeinander treffenden Enklaven bilden den Nährboden für ein einzigartiges natürliches und kulturhistorisches Umfeld.

Benasque

Das Benasque-Tal ist mit Sicherheit eines der schönsten der Pyrenäen. Wälder, Flüsse, Seen, Schluchten, Quellen, Funde aus der Altsteinzeit und romanische Kunst ergeben eine einzigartige, malerische Szenerie, die niemanden, ob Fremder oder Einheimischer, gleichgültig lässt. Der historische Ortskern des Dorfes Benasque beherbergt alte herrschaftliche Gebäude wie den Palast der Grafen von Ribagorza, die Casa Albar, die Casa Faure oder die Casa Juste.

Roda de Isábena

Roda de Isábena wird auch „die Schatzinsel“ genannt: Der Ort erhebt sich auf einem Hügel über dem gleichnamigen Tal. Er liegt an den Ufern des Flusses Isábena, zwischen dem Serraduy-Gebirge, dem Turbón-Massiv, den Tozas de Calvera und Los Morrones de Güell. Die Kathedrale San Vicente ist das Kleinod Rodas: Ebenso wie die Gassen, Mauern und Rundbogen des Orts hat sie ihren erlesenen hochmittelalterlichen Charakter bewahrt.

MARIENWALLFAHRTSORT TORRECIUDAD

Mittelalterliche Quellen erwähnen den Namen „Civitatis“, der später zu „Turris Civitatis“ wurde, ein Bollwerk der Mauren gegen die christlichen Heere der Reconquista. Das „Heiligtum von Torreciudad“ bezeichnet heute einen auf Initiative José María Escrivá de Balaguers hin errichteten, säkularen Marienwallfahrtsort.

Graus

Im Süden des Landkreises Robagorza befindet sich der Ort Graus, der den Ehrentitel „Muy Noble y Muy Antigua Villa” -in etwa: „Altehrwürdige Stadt“- trägt. Die ältesten Funde gehen bis in die Altsteinzeit zurück (die Ausgrabungstätte Las Forcas, in der Nähe der Peña del Morral). Seine Glanzzeit erlebte der Ort jedoch zwischen dem 16. und dem 17. Jahrhundert – in dieser Zeit wurden jene majestätischen Palasthäuser errichtet, die noch heute der Plaza Mayor von Graus zur Zierde gereichen: Casa del Barón, Casa Heredia oder die Casa Bardaxí, neben anderen mehr.

Laspaules

Erstmals wurde dieser Ort zwischen Coll de Fades und Coll d’Espina im Jahre 1143 erwähnt. Im Ortskern sind Beispiele der für den Landkreis typischen Architektur anzutreffen: Besonders erwähnenswert sind die unregelmäßig verlaufenden Straßen und der rötliche Farbton der Gebäudefassaden – ein Beispiel hierfür ist etwa die Fassade der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Casa del Ayuntamiento an der Plaza Mayor. Ein weiteres Wahrzeichen von Laspaules ist die ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert datierende Pfarrkirche, die ihrerseits auf den Grundmauern eines Gotteshauses romanischen Ursprungs errichtet wurde.

Bonansa

Bonansa liegt neben der La-Mola-Schlucht im Flussbecken des Noguera Ribagorzana, in einer wunderschönen Umgebung, die durch die Vielfalt der Farbtöne ihrer Vegetation bezaubert. Im Ortskern sind außergewöhnliche Beispiele typischer Pyrenäen-Architektur anzutreffen, wie beispielsweise die Casa Maneró oder die Casa de Joaquín Maurín, beide aus dem 16. Jahrhundert.

Castanesa

Wie viele Dörfer der Gegend ist Castanesa in zwei Ortshälften unterteilt: Castanesa de Arriba und Castanesa de Abajo (Obercastanesa und Untercastanesa). Jeder der beiden Ortsteile verfügt über eine eigene Kirche: Die San-Martín-Kirche, romanischen Ursprungs, die jeweils im 16. und im 17. Jahrhundert umgebaut wurde, sowie die Virgen-de-la-Nova-Kirche aus dem 12. Jahrhundert.

Villa Ainsa

Ainsa gehört zum Landkreis Sobrarbe und gilt als einer der bedeutendsten Orte der aragonischen Pyrenäen. Das Dorf hat einen mittelalterlichen Ursprung und besitzt ein beachtliches künstlerisches und geschichtliches Kulturerbe. Der historische Ortskern, die Kirche und der Hauptplatz -allesamt aus dem 12. Jahrhundert stammend- sind von der reinen Schlichtheit der charakteristischen Romanik des Landkreises Sobrarbe geprägt.

Alquézar

Das Dorf Alquézar ist Teil des Landkreises Somontano de Barbastro und liegt im letzten Abschnitt des Río-Vero-Cañons. Unbedingt einen Besuch wert sind die Stiftskirche Santa María la Mayor, deren Ursprung auf eine arabische Festung aus dem 9. Jahrhundert zurückgeht, die Plaza Mayor, die Kapelle Nuestra Señora de las Nieves und die Portada Gótica, neben anderen Sehenswürdigkeiten.

Aigüerstortes

Der Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici wurde am 21. Oktober 1955 eingeweiht. Er erstreckt sich über eine Fläche von 9.851 Hektar.



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